Archiv der Kategorie 'Postkolonialismus'

Französisch-Guayana

Wenn sich jemand dafür interessiert, womit ich mich während meines Praktikums in Französisch-Guayana so beschäftigt habe, bzw. für die Situation von Asylsuchenden und und Menschen, die illegalisiert in Französisch-Guayana leben: Meine Reportage für die Lateinamerika Nachrichten dazu ist jetzt auch als Vollversion online zugänglich :)

Jahre zwischen Hoffen und Bangen

Gayatri C. Spivak und Dipesh Chakrabarty in Berlin

Der Forschungsverbund Wege des Wissens. Transregionale Studien am Wissenschaftskolleg zu Berlin, dessen Arbeit auf Wissenstransfers in einer global verflochtenen Welt gerichtet ist, lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe Forum Wege des Wissens zu weiteren Vortragsabenden ein:

Dipesh Chakrabaty
Dipesh Chakrabarty, Chicago University, im Rahmen der Tagung „Area Studies Revisited. Transregional Studies in Germany“,
13. Februar 2009, Max-Liebermann Haus Berlin

Gayatri Spivak
Gayatri C. Spivak, Columbia University, im Rahmen der Tagung „Area Studies Revisited. Transregional Studies in Germany“,
14. Februar 2009, Max-Liebermann Haus Berlin

Um Anmeldung wird gebeten unter fh@wiko-berlin.de oder 030/89001-267

Buchtipps

Ich bin bei einer Literaturrecherche auf zwei Titel gestoßen, die vielleicht was für die UtopistInnen und PostkolonialistInnen unter euch sind (Fokus Medien). Ich habe beide Titel ausgeliehen, ich könnte sie also auch in die FH mitbringen.

Zirnstein, Chloé (2006): Zwischen Fakt und Fiktion. Die politische Utopie im Film. München.
Zunächst geht’s um Utopien und Dystopien im Allgemeinen und dann im Speziellen angewendet auf und analysiert in u.a. 1984, Krieg der Welten, Schöne neue Welt, Blade Runner, Matrix, Clockwork Orange, Minority Report, die Insel, Gattaca, Soylent Green.

Shohat, Ella/ Stam, Robert (1994): Unthinking Eurocentrism. Multiculturalism and the Media. London/ New York.
Zugegebener Maßen schon ein paar Jahre alt, aber sehr umfangreich, Stichworte: myth of the west, race and racism, postcolonial and hybrid, slavery, empire, postmodern war, stereotype, representation, culture

The Colonial Modern

Ich poste einfach nochmal die Mail, die Maria schon rumgeschickt hat, weil ich nochmal darauf angesprochen wurde:

THE COLONIAL MODERN

Internationale Konferenz
vom 23. bis 25. Oktober 2008

Beginn: am 23.10. 2008, um 18 h,

im Haus der Kulturen der Welt, John-Foster- Dulles- Allee 10, 10557 Berlin

Die Konferenz The Colonial Modern ist Teil des Projekts IN DER WÜSTE DER MODERNE, das die verschränkten Geschichten der modernen Architektur und urbanen Planung Europas und der europäischen Bauprojekte im kolonialen Nordafrika nachzeichnet und damit die Ambivalenzen zwischen kolonialer Herrschaft und den Utopien der Moderne.

In der Nachkriegsmoderne hatten Architekturen und Stadtentwürfe einen hohen symbolischen Wert. Sie standen nicht nur für das ästhetische Projekt der Moderne, sondern auch für soziale Modernität und Aufbruch in eine neue Gesellschaft, deren Machbarkeit undPlanbarkeit sie buchstäblich repräsentierten. Diese Zeichenfunktion der Siedlungsarchitektur war allerdings, so eine der Ausgangsthesen der Konferenz,in ein Konfliktfeld eingebettet. Denn in die Architektur der 1950er- und1960er-Jahre flossen zum einen bevölkerungspolitische Strategien ein, wie sie im kolonialen Kontext erprobt wurden. Zum anderen versuchten die Architekten, die Erfahrung der Dekolonisierung in ihre Planungen einzubeziehen. Sie taten dies, indem sie die als vormodern apostrophierten Lebensweisen mit dem Projekt der Moderne zu einer neuen, anderen Moderne synthetisierten.

Die Konferenz The Colonial Modern setzt an diesen Fluchtlinien an. In ihrem Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen dem ästhetischen Regime der Moderne einerseits und dem Projekt der Modernisierung andererseits. Im Kontext des Kolonialismus tritt die Verschränkung dieser beiden Ebenen deutlich hervor. Dass diese Verschränkung spannungsgeladen ist, wird durch die zahlreichen Konflikte und Aushandlungen um Modernität deutlich,die auch die Ausstellung IN DER WÜSTE DER MODERNE zeigt. Das Interesse daran ist kein rein historisches: Welche Schlussfolgerungen können daraus für aktuelle sowohl kulturelle, wissenschaftliche als auch politische Probleme gezogen werden?

Vortragende

Nezar AlSayyad, Architekt undStadtplaner, Berkeley / Kader Attia, Künstler, Paris/Berlin / Monique Eleb,Psychologin und Soziologin, École dArchitecture Paris-Malaquais / Jyoti Hosagrahar,Expertin der UNESCO für historische Städte / Christian Kravagna,Kunsthistoriker, Akademie für bildende Künste Wien / Kobena Mercer, Experte fürVisual Arts of the Black Diaspora / Valentin Y. Mudimbe, Professor fürLiteratur, Duke University / Joe Nasr, Experte für Stadtplanung, RyersonUniversity, Kanada / Peter Osborne, Direktor Center for Research in ModernEuropean Philosophy, London / Sven-Olov Wallenstein, Chefredakteur vonSite

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Das detaillierte Programm finden Sie unter: http://www.hkw.de/de/programm2008/wueste_der_moderne/veranstaltungen_20465/Veranstaltungsdetail_1_26109.php

Gruppenschwerpunkt:

Wir(Ismene,Regina,Katja,Claudia)wollen uns in unserer Gruppe mit der postkolonialen Theorie beschäftigen,speziell mit dem Hintergrund ,daß alle von uns ihre Praktika in genderspezifischen Einrichtungen machen. Also ist der Genderaspekt für uns von großem Interesse

Kontakt:Claudia Claudiathieledogan@web.de

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