Archiv der Kategorie 'Anderes'

nochmal Negri

und nochmal Negri…

Marx-Herbst-Schule – mit Antonio Negri
Sa. 21.11.
20:00 Volksbühne im Prater

Ein Gespenst kehrt zurück – Der Bruch mit dem traditionellen Marxismus in Italien und Frankreich

Antonio Negri, seit den 1960er Jahren einer der führenden Theoretiker und Vordenker der italienischen Linken im Operaismus, einem in den Werkshallen der Automobilfabriken entwickelten Marxismus, wurde als Co-Autor von Empire weltweit bekannt. 1984 wurde Negri wegen der Nähe zur radikalen Autonomia Operaia, der Terrorismus und versuchter Umsturz des Staates vorgeworfen wurde, zu 30 Jahren Haft verurteilt und floh nach Frankreich. 1997 stellte er sich und saß seine Strafe bis 2003 in Italien ab.
Antonio Negri wird im Prater darüber sprechen, wie sich in den 1960er Jahren der Bruch mit der traditionellen Kapitalismuskritik in Italien und Frankreich vollzog und ein Gespenst zurückkehrte, das Gespenst eines anderen, kritischen und nie zu vollendenden Marxismus.
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Top Berlin und Ums-Ganze!, Marx-Gesellschaft e.V., Helle Panke Berlin, Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition.

Toni Negri am 20.11.09

Könnte spannend sein: Toni Negri spricht am Freitag im „Monarch“ (Skalitzerstraße) über „Rebellion und Krise“.

Vielleicht ist’s ja was für die/den Eine/n von euch.

Grüße, Britta

GENDER HAPPENING

„Love me Gender – Gender is Happening“

Unter dem Slogan „Love me Gender – Gender is Happening“ veranstaltet das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung ein Gender Festival, das zeigt: Geschlecht passiert – selbstverständlich, jederzeit und überall.
Berufs-PolitikerInnen und JuristInnen werden diskutieren, wie sie die deutsche Verfassung umschreiben wollen und welche Spielräume die derzeitige Gesetzeslage für queere Lebensstile bereithält oder verwehrt. Panels thematisieren die Generation der „Neuen Väter“, fragen nach „Bewegten Männern aus Ost und West“ – und entstauben „Feminismus“.
Zu den rund 70 Workshops, Diskussionen, Vorträgen, Ausstellungen, Kunstexpertimenten und Lesungen werden über 1.000 TeilnehmerInnen und ReferentInnen aus aller Welt erwartet: darunter FilmemacherInnen aus Nahost, AktivistInnen aus Afrika sowie FrauenrechtlerInnen und KünstlerInnen aus Europa.
Ziel des Gender Happenings ist es, historische, juristische, kulturelle, literarische oder politische Betrachtungen mit neuesten Forschungsergebnissen zum Thema Gender und alltäglichen Handlungsweisen zu verbinden.
Programm und Informationen zum Gender Happening

Unter anderem spricht: Nira Yuval-Davis („Gender and Nation“).

Hymne

Ich hab beim Surfen was lustiges gefunden …

… ich weiß, ich weiß:, ist ganz schöne Schönmalerei, fands nur ulkig, dass es über uns ein Lied gibt :) .

FREAKY – Tagung und Workshop

freaky
Queer Kunst Konferenz, Workshop, Ausstellung

Ballhaus Naunynstraße, Berlin; 28. – 30. August 2009
Kontakt: r.lorenz[at]fu-berlin.de

Konferenz und Workshop fragen nach der Figur des Freaks oder nach einer (Kunst-)Theorie, die freaky ist. Eine solche Theorie oder Kunstproduktion wäre in der Lage, auf die gewaltvolle Geschichte eines Ausstellens von Körpern und des ‚Starrens’ auf Körper zu verweisen sowie auf die Macht der Kategorisierungen – in der Wissensproduktion ebenso wie in der Organisation des Sozialen. Entsprechend wurden kulturelle Praktiken wie diese bereits häufig problematisiert. Es ist die These der Konferenz, dass sie aber möglicherweise auch zum Ausgangspunkt einer queeren Wissensproduktion werden können. Da der historische Gebrauch des Begriffs freak Nachdruck auf ‚strangeness’ und auf die Produktion eines ‚Raums für Differenz’ legt, könnte eine Theorie und Kunstproduktion, die freaky ist, einen „Widerstand gegen kulturelle Homogenisierung” (Teresa de Lauretis)
erlauben.
Konferenz und Workshop knüpfen an die Beobachtung an, dass mittels queerkünstlerischer Praxen vermehrt Bilder entstehen, die sich gegen Prozesse der Normalisierung und Integration sperren, indem sie gängige Kategorien der Verkörperung unterlaufen oder gar keine Körper zeigen. Welche Arbeiten dieser Art gibt es? Welche Anforderungen stellen solche Präsentationen an eine Lektüre der Arbeiten? Wie könnte eine freaky-Kunstheorie aussehen?

Konferenz

Die Konferenz lädt vier Kunst- und Queertheoretiker_innen ein, eine genaue Lektüre von vier künstlerischen Arbeiten vorzutragen, die während der Konferenz präsentiert werden. ‚Queer freaks’, ‚queere Exotik’ und ‚Differenz’ werden dabei im Fokus der Debatte stehen. Ein Film- und Performance Programm wird weitere Perspektiven, künstlerisches Material und visuelle/ linguistische Praxen beisteuern.
Die beiden Hauptfragen sind:
Ein queer freak könnte als nützliche Figur der Intersektionalität auftreten. Diese wäre in der Lage, verschiedenste Arten von Differenz zu repräsentieren, ohne eine Kategorie oder Identität herzustellen. Die Figur des Freaks erlaubt keine Definition einer Norm von der sie abweicht. Sie mag als nicht-funktional oder inkompatibel
mit sozialen und ökonomischen Anforderungen gezeigt werden. Sie mag Fähigkeiten haben, die seltsam erscheinen und die nicht immer Anerkennung erhalten, denen aber dennoch einen gewisser Wert zukommt und die sich auszahlen.
Das Bild des Freaks mag eine Verkörperung zeigen, die nicht in Gender- oder ethnischen Kategorien beschrieben werden kann. Oder sie vermag Körper zu repräsentieren, ganz ohne sie zu zeigen. Wie könnte eine Freak-Theorie oder eine Freak-Lektüre aussehen?
Das Stichwort queere Exotik formuliert die Frage, warum Bilder des Exotischen und des Orients oft in queeren künstlerischen Arbeiten gezeigt werden. Sind sie in der Lage kritisch auf eine Geschichte des Kolonialismus zu verweisen und in die Bedeutung entsprechender Phantasien für die Konstruktion des Westens und von Weiß-Sein zu intervenieren? Produzieren sie eine Figur der Distanz – Distanz zu Weiß-Sein, Westlich-Sein, zu Heterosexualität und zu Zweigeschlechtlichkeit?

Vortragende:

Judith Jack Halberstam, Los Angeles
Elisabeth Lebovici, Paris
Kobena Mercer, London
Beatriz Preciado, Barcelona
Künstlerische Arbeiten von:
Nao Bustamante
Ines Doujak
Latifa Echakhch
Rashawn Griffin

Workshop

Der Workshop wird die Konferenz ‚freaky’ begleiten und soll ermöglichen, die Vorträge und künstlerischen Beiträge zur Konferenz vertiefend zu diskutieren, sowie sich über eigene Arbeiten und Überlegungen zu den Workshopfragen auszutauschen.
Zur Teilnahme am Workshop eingeladen ist jede forschende, künstlerisch-produzierende, lehrende und studierende Person, die sich aus queerer Perspektive mit den vorgeschlagenen Fragen an eine queere Kunstpraxis und -theorie auseinandersetzt oder in eine solche Auseinandersetzung einsteigen möchte.
Der Workshop umfaßt zwei Sektionen von jeweils drei Stunden. Jede Sektion bezieht sich auf die beiden Vorträge des Vorabends und die beiden dort vorgestellten und analysierten künstlerischen Arbeiten. Zudem soll in jeder Workshop-Sektion ein ‚Pool’ Gelegenheit geben, weitere Arbeiten zu den oben genannten Hauptfragen vorzustellen.

Weitere Informationen:

Zugang zum Material
Nach der Anmeldung erhalten alle Workshop-Teilnehmer_innen Zugang zu einer Website, auf der die vier künstlerischen Arbeiten angesehen werden können, die Ausgangspunkt der Vorträge und des Workshops sein werden.

Inputs Pool

Wir bitten alle, die am Workshop teilnehmen möchten, zu überlegen, ob sie einen kurzen Input (5 min.) in den ‚Pool’ geben wollen. Im Anschluß an die beiden Hauptfragen von Konferenz und Workshop gibt es hier die Gelegenheit, in kurzer Form weitere queer-künstlerische Arbeiten vorzustellen: das kann eine eigene
künstlerische/künstlerisch-aktivistische Arbeit sein oder auch die Arbeit von Kunstproduzent_innen, die im Zusammenhang des Workshops interessant erscheinen oder theoretische Perspektiven/Begriffe, die für die Workshopfragen relevant sind. Wir bitten Euch/Sie, einen entsprechenden Vorschlag mit der Anmeldung zu schicken!

Sprache
Der Workshop findet in englischer Sprache statt; es besteht aber die Möglichkeit, Praxen der Übersetzung zu vereinbaren.

Anmeldung

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, aber auf 30 Teilnehmer_innen begrenzt.
Wir bitten daher um möglichst frühzeitige aber verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 31. Juli 2009.
Wir hoffen, an einige Teilnehmer_innen einen Fahrtkostenzuschuss zahlen zu können, bitten aber alle Teilnehmer_innen ihre Fahrtkosten nach Möglichkeit über andere Institutionen zu beantragen.

Anmeldungen bitte an folgende Email-Adresse:
r.lorenz[at]fu-berlin.de

Ort:
Ballhaus Naunynstraße
Naunynstraße 27
10997 Berlin

Die Konferenz wird organisiert von Renate Lorenz, SFB Kulturen des Performativen, Freie Universität Berlin und der Arbeitsgruppe ‚Prekarisierung sexueller und geschlechtlicher Identitäten’ (www.sfb-performativ.de).

‚Residenzpflicht – Invisible Borders‘

AUSTELLUNG IN FRIEDRICHSHAIN : Residenzpflicht – Invisible Borders

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Programm

Raumerweiterungshalle, Markgrafendamm 24, 10245 Berlin-Friedrichshain [S-Bhf: OSTKREUZ]

Die Raumerweiterungshalle/ Selbstuniversität e.V. freut sich anzukündigen, dass am Donnerstag, den 18.06. um 19:30 Uhr, Philipp Kuebart seine Ausstellung ‚Residenzpflicht – Invisible Borders‘ bei uns eröffnen wird.

Für Flüchtlinge im Asylverfahren oder mit Status der Duldung existieren in Deutschland an alltäglichen Orten unsichtbare Grenzen. Sie dürfen sich z.B. aufgrund der sogenannten „Residenzpflicht“ nur innerhalb eines ihnen zugewiesenen Bereiches bewegen. Gleichzeitig werden sie verpflichtet, in Flüchtlingsheimen und -lagern oft am Rande oder außerhalb von Siedlungsgebieten zu wohnen.
Gutscheinsysteme statt Bargeldleistungen, aber auch Personenkontrollen von als „fremd“ wahrgenommenen Menschen an Bahnhöfen und in Zügen führen zur Markierung von Flüchtlingen und tragen zur gesellschaftlichen Isolation bei.
Die Ausstellung ›Residenzpflicht — Invisible Borders‹ dokumentiert anhand von Modellen, Plänen, Texten, Fotografien und einem kurzen Film die dabei produzierte Geografie mehrfacher Einsperrung und Ausgrenzung, die durch sie verursachte Raumwahrnehmung aber auch Strategien des Widerstands.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 18. Juni bis 5. Juli 2009.
Montags bis Freitags 14 – 20 Uhr, samstags und sonntags 12 – 20 Uhr

Migrant_innen im Film

Filmische Darstellungen von Migrant_innen gehen in die Auseinandersetzungen um das Phänomen Migration ein. Zugleich sind sie selbst durch gesellschaftliche Bedingungen beinflusst.

Mit der Filmreihe İMAJİNASYON wollen wir sechs Annäherungen an das Thema Migration in der BRD vorstellen.

Im Anschluss an die Filmvorführungen findet an jedem Abend eine offene Diskussionsrunde mit einer/einem eingeladenen Expert_in statt.

Programm

Hélène Cixous in Berlin

Hélène Cixous
Promised Belief – or Life after Life

Mittwoch, 27. Mai 2009, 19 Uhr c.t., Senatssaal, Unter den Linden 6, 1. Stock

Ich werde Ihnen die Geschichte des Disputs erzählen, der uns zusammenbrachte, Jacques Derrida und mich, seit vierzig Jahren, der „einzigartige Disput“, wie er es 1998 nannte im Buch H.C. pour la vie, c‘est à dire. Ein magischer Disput, sagt er, der sich um die Frage des Glaubens dreht und dessen derridasches Leitmotiv lautet: Puissé-je la croire“.

Vierzig Jahre dachten wir an den Tod an das Leben an den Tod an den Tod an das Leben danach an den Tod, dann an das Leben, nach dem Tod an den Tod nach dem Tod an das Leben ans Weggehen dann ans Zurückkommen, wir kommen davon weg, je weiter weg wir kommen desto näher sind wir seit vierzig Jahren stürzen wir an jedes Fenster es ist der gleiche Sturm, jedes Mal wenn wir davon weg kommen denken wir an den Tod … Lass uns nicht mehr davon reden, würde er sagen, immer wenn wir davon reden geben wir Leben an den Tod, wir wollen nicht mehr davon reden, würde mein Freund sagen, lass uns nicht mehr davon reden.

„Wenn ich ihr nur glauben könnte“. Er würde zu sich selbst beten. Zu sich selbst, an den er nicht glaubte, betete er in der Hoffnung auf Kräftigung (puisser), jenseits der Ohnmacht zu glauben. Was heißt es, um Glauben zu beten? Was ist Beten? Was heißt es, ohne Glauben zu beten? Kann einer denn nicht nicht beten? Da ist etwas am Beten, das unbegreiflich ist. Und doch betet man.
- Warum hat J. D. zu sich selber gebetet, um zu glauben, um somit eine Art Rollenspiel aufzuführen: er den Zweifel, sie das Vertrauen?
- Vielleicht weil…

Beyond Multiculturalism?

Fragen an die Einwanderungsgesellschaft… Intenationales Symposium im Haus der Kulturen der Welt vom 04.-06.06.2009, können wir ja vielleicht an dem Donnerstag mit Projekt zusammen hingehen!
Programm: http://www.hkw.de/de/programm2009/beyond_multiculturalism/projekt-detail_3.php

Betreff Abgabge BA-Arbeit SoSe 09

Da die Frage bestand, wann die BA-Arbeit abgegeben werden muss, hier die Information auf der Seite der ASFH für die BA-Arbeiten von WiSe 08/09:

Antragstellung der Bachelor-Arbeit im Wintersemester 2008/09
Abgabe des Antrags auf Zulassung zur Bachelorarbeit im Prüfungsamt: 06. Januar 2009
Beginn der Bearbeitungsphase nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss: 27. Januar 2009
Bearbeitungszeit: 12 Wochen
Abgabe der Bachelor-Arbeit im Prüfungsamt: 21. April 2009
Die Bekanntgabe über die Zulassung zur Bachelor-Arbeit erfolgt vom Prüfungsamt per Aushang.

Das WiSe 08/09 ging vom 01.10.2008 bis zum 31.03.2009.
Das SoSe 09 geht vom 01.04.2009 bis zum 30.09.2009.
Das WiSe 09/10 wird also voraussichtlich vom 01.10.2009 bis zum 31.03.2010 gehen.

In der Prüfungsordnung für SoSe 09 lassen sich außerdem diese Einzelheiten finden:
§ 16 Bachelorarbeit
(1) In der Bachelorarbeit soll die Studierende nachweisen, dass sie sich während des
Studiums hinreichende methodische Fähigkeiten angeeignet hat, um ein thematisch
eingegrenztes Problem innerhalb der Bearbeitungszeit selbstständig wissenschaftlich zu
bearbeiten. Das Thema der Bachelorarbeit muss einen Bezug zur Sozialen Arbeit haben.
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Interdisziplinäre Themen sind erwünscht und sollen Gesichtspunkte der beruflichen und
gesellschaftlichen Praxis berücksichtigen.
(2) Zur Bachelorarbeit wird zugelassen, wer mindestens 115 Credits erworben hat und das
Projektmodul 2 belegt hat. Die Bachelorarbeit wird in der Regel im Anschluss an das
Praktikum einschließlich der Ausbildungssupervision erstellt.
(3) Die Bachelorarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit von bis zu drei Studierenden
angefertigt werden. Der Beitrag der einzelnen Studierenden muss deutlich abgrenzbar
und bewertbar sein, einen wesentlichen Anteil der Arbeit darstellen und die
Anforderungen gem. Abs. 1 erfüllen.
(4) Die Bachelorarbeit wird von einer Gutachterin (Erstgutachterin) betreut und bewertet; eine
weitere Bewertung erfolgt durch eine Zweitgutachterin. Mindestens eine der
Gutachterinnen muss Professorin der ASFH Berlin sein. Die andere Gutachterin kann
Lehrbeauftragte, Gastprofessorin oder Gastdozentin der ASFH Berlin sein; in
begründeten Fällen kann eine externe Gutachterin, die die Kriterien für einen Lehrauftrag
an der ASFH Berlin erfüllt, bestellt werden.
(5) Die Gutachterinnen (Erst- und Zweitgutachterinnen) entscheiden über das Thema der
Bachelorarbeit. Die Studierende hat ein Mitspracherecht.
(6) Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Thema, Aufgabenstellung
und Umfang der Arbeit sind so zu begrenzen, dass der vorgesehene Arbeitsaufwand in
der vorgegebenen Frist zur Bearbeitung eingehalten werden kann.
Im Einzelfall kann auf begründetem Antrag der Studierenden oder der betreuenden
Gutachterin die Abgabefrist um max. sechs Wochen verlängert werden und zwar auch im
Fall der Verhinderung gem. § 13 Absatz 2. Zuzüglich verlängert sich die Bearbeitungszeit
um die Schutzfristen des gesetzlichen Mutterschutzes bei Inanspruchnahme durch die
Studierende. Studierende mit körperlicher Beeinträchtigung kann auf Antrag zusätzlich
eine Verlängerung gewährt werden, wenn anderenfalls eine Benachteiligung vorläge.
Über die Verlängerung entscheidet der Prüfungsausschuss.
(7) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist beim Prüfungsausschuss schriftlich zu
stellen. Die Termine werden vom Prüfungsausschuss festgesetzt. Der Antrag muss
enthalten:
a) Thema der Bachelorarbeit
b) Vorschlag für die Erst- und Zweitgutachterin und deren Einverständniserklärung.
(8) Der Prüfungsausschuss teilt der Studierenden spätestens drei Wochen nach Antragsfrist
seine Entscheidung über Thema, Gutachterinnen und Abgabetermin der Bachelorarbeit
mit; dies kann auch per Aushang geschehen. Thema und Zeitpunkt der Ausgabe sowie
der Abgabe sind aktenkundig zu machen. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgerecht
abgegeben, wird sie mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(9) Die Bachelorarbeit ist dreifach in maschinengeschriebener und gebundener Ausfertigung
und zusätzlich in elektronischer Form im Prüfungsamt einzureichen. Die Bachelorarbeit ist
mit der Versicherung der Studierenden zu versehen, dass sie die Arbeit bzw. ihren
entsprechenden gekennzeichneten Teil einer Gruppenarbeit selbstständig verfasst und
keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt hat.
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(10) Die Bachelorarbeit wird nach Abschluss des Studiums unter Beachtung
datenschutzrechtlicher Belange hinsichtlich des Inhalts der Bachelorarbeit in die
Bibliothek der ASFH aufgenommen, wenn die Studierende keine Einwände erhebt.
(11) Die Bachelorarbeit ist von den Gutachterinnen zu begutachten und zu bewerten. Die
Einzelbewertung ist von der Gutachterin entsprechend § 10 vorzunehmen und schriftlich
zu begründen. Die Bachelorarbeit kann jedoch nur dann als „ausreichend“ und besser
bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten „ausreichend“ oder besser sind. Bei einer
Abweichung der Einzelbewertungen von mehr als zwei Noten wird vom
Prüfungsausschuss eine dritte Gutachterin zur Bewertung der Bachelorarbeit bestimmt.
Die Note der Bachelorarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen
gebildet.
(12) Die Themenstellung kann nur einmal, spätestens innerhalb von vier Wochen nach
Ausgabe, zurückgegeben werden; der Abgabetermin ändert sich dadurch nicht.
(13) Ergibt die Beurteilung der Bachelorarbeit, dass sie nicht bestanden ist, kann die
Bachelorarbeit mit neuem Thema wiederholt werden; Abs. 6 gilt entsprechend. Die
Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit gem. Abs. 12 ist jedoch nur zulässig, wenn die
Studierende bei der Anfertigung ihrer ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen
Gebrauch gemacht hat. Eine weitere Wiederholung ist ausgeschlossen.