Beiträge von Julian

Domain wird geschlossen

Hallo zusammen!
Ab 29.01.2010 [EDIT] wird die domain www.normalisierung.net geschlossen, ihr erreicht dieses Blog dann aber immernoch über http://normalisierung.blogsport.de/. Sollte jemand von euch Hansenet aka Alice als DSL provider haben, dann rate ich euch mal genauer die Rechnung anzusehen, Alice schreibt nämlich gern mal Produkte auf , die garnicht bestellt wurden (was auch der Grund für die Kündigung der domain ist).

nochmal Negri

und nochmal Negri…

Marx-Herbst-Schule – mit Antonio Negri
Sa. 21.11.
20:00 Volksbühne im Prater

Ein Gespenst kehrt zurück – Der Bruch mit dem traditionellen Marxismus in Italien und Frankreich

Antonio Negri, seit den 1960er Jahren einer der führenden Theoretiker und Vordenker der italienischen Linken im Operaismus, einem in den Werkshallen der Automobilfabriken entwickelten Marxismus, wurde als Co-Autor von Empire weltweit bekannt. 1984 wurde Negri wegen der Nähe zur radikalen Autonomia Operaia, der Terrorismus und versuchter Umsturz des Staates vorgeworfen wurde, zu 30 Jahren Haft verurteilt und floh nach Frankreich. 1997 stellte er sich und saß seine Strafe bis 2003 in Italien ab.
Antonio Negri wird im Prater darüber sprechen, wie sich in den 1960er Jahren der Bruch mit der traditionellen Kapitalismuskritik in Italien und Frankreich vollzog und ein Gespenst zurückkehrte, das Gespenst eines anderen, kritischen und nie zu vollendenden Marxismus.
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Top Berlin und Ums-Ganze!, Marx-Gesellschaft e.V., Helle Panke Berlin, Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition.

Hymne

Ich hab beim Surfen was lustiges gefunden …

… ich weiß, ich weiß:, ist ganz schöne Schönmalerei, fands nur ulkig, dass es über uns ein Lied gibt :) .

Betreff Abgabge BA-Arbeit SoSe 09

Da die Frage bestand, wann die BA-Arbeit abgegeben werden muss, hier die Information auf der Seite der ASFH für die BA-Arbeiten von WiSe 08/09:

Antragstellung der Bachelor-Arbeit im Wintersemester 2008/09
Abgabe des Antrags auf Zulassung zur Bachelorarbeit im Prüfungsamt: 06. Januar 2009
Beginn der Bearbeitungsphase nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss: 27. Januar 2009
Bearbeitungszeit: 12 Wochen
Abgabe der Bachelor-Arbeit im Prüfungsamt: 21. April 2009
Die Bekanntgabe über die Zulassung zur Bachelor-Arbeit erfolgt vom Prüfungsamt per Aushang.

Das WiSe 08/09 ging vom 01.10.2008 bis zum 31.03.2009.
Das SoSe 09 geht vom 01.04.2009 bis zum 30.09.2009.
Das WiSe 09/10 wird also voraussichtlich vom 01.10.2009 bis zum 31.03.2010 gehen.

In der Prüfungsordnung für SoSe 09 lassen sich außerdem diese Einzelheiten finden:
§ 16 Bachelorarbeit
(1) In der Bachelorarbeit soll die Studierende nachweisen, dass sie sich während des
Studiums hinreichende methodische Fähigkeiten angeeignet hat, um ein thematisch
eingegrenztes Problem innerhalb der Bearbeitungszeit selbstständig wissenschaftlich zu
bearbeiten. Das Thema der Bachelorarbeit muss einen Bezug zur Sozialen Arbeit haben.
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Interdisziplinäre Themen sind erwünscht und sollen Gesichtspunkte der beruflichen und
gesellschaftlichen Praxis berücksichtigen.
(2) Zur Bachelorarbeit wird zugelassen, wer mindestens 115 Credits erworben hat und das
Projektmodul 2 belegt hat. Die Bachelorarbeit wird in der Regel im Anschluss an das
Praktikum einschließlich der Ausbildungssupervision erstellt.
(3) Die Bachelorarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit von bis zu drei Studierenden
angefertigt werden. Der Beitrag der einzelnen Studierenden muss deutlich abgrenzbar
und bewertbar sein, einen wesentlichen Anteil der Arbeit darstellen und die
Anforderungen gem. Abs. 1 erfüllen.
(4) Die Bachelorarbeit wird von einer Gutachterin (Erstgutachterin) betreut und bewertet; eine
weitere Bewertung erfolgt durch eine Zweitgutachterin. Mindestens eine der
Gutachterinnen muss Professorin der ASFH Berlin sein. Die andere Gutachterin kann
Lehrbeauftragte, Gastprofessorin oder Gastdozentin der ASFH Berlin sein; in
begründeten Fällen kann eine externe Gutachterin, die die Kriterien für einen Lehrauftrag
an der ASFH Berlin erfüllt, bestellt werden.
(5) Die Gutachterinnen (Erst- und Zweitgutachterinnen) entscheiden über das Thema der
Bachelorarbeit. Die Studierende hat ein Mitspracherecht.
(6) Die Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit beträgt 12 Wochen. Thema, Aufgabenstellung
und Umfang der Arbeit sind so zu begrenzen, dass der vorgesehene Arbeitsaufwand in
der vorgegebenen Frist zur Bearbeitung eingehalten werden kann.
Im Einzelfall kann auf begründetem Antrag der Studierenden oder der betreuenden
Gutachterin die Abgabefrist um max. sechs Wochen verlängert werden und zwar auch im
Fall der Verhinderung gem. § 13 Absatz 2. Zuzüglich verlängert sich die Bearbeitungszeit
um die Schutzfristen des gesetzlichen Mutterschutzes bei Inanspruchnahme durch die
Studierende. Studierende mit körperlicher Beeinträchtigung kann auf Antrag zusätzlich
eine Verlängerung gewährt werden, wenn anderenfalls eine Benachteiligung vorläge.
Über die Verlängerung entscheidet der Prüfungsausschuss.
(7) Der Antrag auf Zulassung zur Bachelorarbeit ist beim Prüfungsausschuss schriftlich zu
stellen. Die Termine werden vom Prüfungsausschuss festgesetzt. Der Antrag muss
enthalten:
a) Thema der Bachelorarbeit
b) Vorschlag für die Erst- und Zweitgutachterin und deren Einverständniserklärung.
(8) Der Prüfungsausschuss teilt der Studierenden spätestens drei Wochen nach Antragsfrist
seine Entscheidung über Thema, Gutachterinnen und Abgabetermin der Bachelorarbeit
mit; dies kann auch per Aushang geschehen. Thema und Zeitpunkt der Ausgabe sowie
der Abgabe sind aktenkundig zu machen. Wird die Bachelorarbeit nicht fristgerecht
abgegeben, wird sie mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(9) Die Bachelorarbeit ist dreifach in maschinengeschriebener und gebundener Ausfertigung
und zusätzlich in elektronischer Form im Prüfungsamt einzureichen. Die Bachelorarbeit ist
mit der Versicherung der Studierenden zu versehen, dass sie die Arbeit bzw. ihren
entsprechenden gekennzeichneten Teil einer Gruppenarbeit selbstständig verfasst und
keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen benutzt hat.
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(10) Die Bachelorarbeit wird nach Abschluss des Studiums unter Beachtung
datenschutzrechtlicher Belange hinsichtlich des Inhalts der Bachelorarbeit in die
Bibliothek der ASFH aufgenommen, wenn die Studierende keine Einwände erhebt.
(11) Die Bachelorarbeit ist von den Gutachterinnen zu begutachten und zu bewerten. Die
Einzelbewertung ist von der Gutachterin entsprechend § 10 vorzunehmen und schriftlich
zu begründen. Die Bachelorarbeit kann jedoch nur dann als „ausreichend“ und besser
bewertet werden, wenn mindestens zwei Noten „ausreichend“ oder besser sind. Bei einer
Abweichung der Einzelbewertungen von mehr als zwei Noten wird vom
Prüfungsausschuss eine dritte Gutachterin zur Bewertung der Bachelorarbeit bestimmt.
Die Note der Bachelorarbeit wird aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen
gebildet.
(12) Die Themenstellung kann nur einmal, spätestens innerhalb von vier Wochen nach
Ausgabe, zurückgegeben werden; der Abgabetermin ändert sich dadurch nicht.
(13) Ergibt die Beurteilung der Bachelorarbeit, dass sie nicht bestanden ist, kann die
Bachelorarbeit mit neuem Thema wiederholt werden; Abs. 6 gilt entsprechend. Die
Rückgabe des Themas der Bachelorarbeit gem. Abs. 12 ist jedoch nur zulässig, wenn die
Studierende bei der Anfertigung ihrer ersten Bachelorarbeit von dieser Möglichkeit keinen
Gebrauch gemacht hat. Eine weitere Wiederholung ist ausgeschlossen.

You are an idiot

Hab was lustiges gefunden. Ein Interview mit John R. Searle wo das Verhältnis von Foucault zu Derrida deutlich zu werden scheint ;) .

„Searle: With Derrida, you can hardly misread him, because he’s so obscure. Every time you say, „He says so and so,“ he always says, „You misunderstood me.“ But if you try to figure out the correct interpretation, then that’s not so easy. I once said this to Michel Foucault, who was more hostile to Derrida even than I am, and Foucault said that Derrida practiced the method of obscurantisme terroriste (terrorism of obscurantism). We were speaking French. And I said, „What the hell do you mean by that?“ And he said, „He writes so obscurely you can‘t tell what he’s saying, that’s the obscurantism part, and then when you criticize him, he can always say, ‚You didn‘t understand me; you‘re an idiot.‘ That’s the terrorism part.“ „

Quelle:
Reality Principles: An Interview with John R. Searle

deconstructing the t-word

Hier findet ihr mein Video „deconstructing the t-word“ aus dem Seminar vom 29.01.09.

Ich werde in den nächsten Tagen noch ein bischen theoretischen background an dieser Stelle reinschreiben!

Arbeitskreis Kritische S/soziale Arbeit

Nochmal ich!
Nachdem Frank Bettinger ja im Dezember in der ASFH war und es Bestrebungen gab, einen Arbeitskreis für Kritische Soziale Arbeit in Berlin zu gründen, wollte ich an dieser Stelle nochmal die Mail von Jens posten und an den Termin erinnern:

„im Anschluss an die Vortragsveranstaltung in der ASFH im Dezember, treffen wir uns am 29.01.2009, um in die Diskussion darüber einzusteigen, wie eine kritische soziale Arbeit im regionalen Kontext Berlin praktisch werden kann.
Angedacht ist neben einem kurzem Überblick über den Ablauf des Abends, eine Vorstellungsrunde, bei der Motivation, Interessenschwerpunkte und ggf. Formate der Umsetzung der/ des Einzelnen in die Runde getragen werden können und sollen.
Die Sondierung der einzelnen und sicherlich vielfältigen Interessen wird an diesem Abend im Vordergrund stehen.
Ebenso geht es um die ‚‘Äußerung'‘ der Interessen – wie sollen welche Interessensschwerpunkte thematisiert und in welchem Rahmen realisiert werden, wer soll primär Empfänger sein, wer übernimmt die Thematisierung und welche Form der Auseinandersetzung ist denkbar?

Wir freuen uns auf einen regen Austausch und treffen uns am:

Donnerstag, 29.01.2009,
um 20 Uhr,
in der ‚‘K9′‘ (Kinzigstr. 9, 10247 Bln.) in Friedrichshain.“

E-Mail

Hallo zusammen!

Habe gerade festgestellt, dass wir ne Mail bekommen haben, die vielleicht den einen oder die andere interessieren könnte.

Abstract:
Diese Arbeit ist eine im Hinblick auf die faktische Dominanz des neoliberalen Kapitalismus über alle Gesellschaftsteile dringend erforderliche Neupositionierung Sozialer Arbeit. Diese politisierende Soziale Arbeit wird durch das kausale Forschungsdesign in Form eines Experimentes, geleitet durch den „Systematic Review“, begründet.

Soziale Arbeit muss in einer sich manipuliert durch den neoliberalen Kapitalismus wandelnden Gesellschaft politisieren, um arbeitsfähig zu werden und zu bleiben. Dazu werden auf den deutschen Kontext neu angepasste Techniken und Instrumente durch die Betrachtung der Geschichte Sozialer Arbeit und insbesondere radikaler Arbeitsansätze, dem Vergleich von gegenwärtiger Gemeinwesenarbeit mit einer neuen Denkweise Sozialer Arbeit, dem transnationalen sozialräumlichen Arbeiten aus sozialer Entwicklungs- und agency-Perspektive, in Rückkopplung zu durch den technischen Fortschritt entstandenen neuen Möglichkeiten entwickelt. Eine neu angepasste Technik ist die politische Alphabetisierung, deren Grundlage die critical hybrid theory ist. Die politisierende Funktion Sozialer Arbeit wird durch die Herausarbeitung der Vorteile von bottom-up-Problemdefinitionen, der Bestätigung des von Bourdieu formulierten Regressionsverbots, dem abgelegten doppelten Mandat sowie der Erweiterung der Vision soziale Entwicklung im Hinblick auf deren universellen Anspruch ermöglicht.

Durch die theoretische Ausrichtung dieser Arbeit und der unerträglichen Ausgestaltung des neoliberalen Kapitalismus sowie seiner Auswirkungen auf den einzelnen Menschen und die Gesellschaft werden zudem Anregungen gegeben, die in dieser Arbeit begründete politisierende Soziale Arbeit direkt für die praktische Arbeit verfügbar zu machen.

Dazu wird anhand von zwei Beispielen, dem mediaspree-Projekt in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg sowie der neoliberalen Arbeitsmarktreform Arbeitslosengeld II, dargestellt, wie eine politisierende Soziale Arbeit sich selbständig Handlungsaufträge verschaffen kann. Darauf folgend wird der im Untertitel erwähnte Teil 1 dieser Arbeit als theoretische Basis mit Anregungen für die Praxis durch eine kurze Vorbereitung des Teil 2 ergänzt — wobei Vorbereitung bedeutet, der geneigten Leser/-in die Umsetzung des Teil 2 selbst zu ermöglichen.

„Soziale Arbeit — re-loaded & re-arranged“
von Christoph Heinrich
Herausgabedatum: 2008

Zielgruppe:
Auszubildende / Studierende, Ehrenamtlich Tätige, Hauptberufliche Fachkräfte, Multiplikatoren / Medien

DOWNLOAD: Soziale Arbeit re-loaded & re-arranged

Spivak @ Columbia On Obama

http://fora.tv/2008/11/05/The_Present_as_History

ab 00:28:29

Buchtipps

Ich bin bei einer Literaturrecherche auf zwei Titel gestoßen, die vielleicht was für die UtopistInnen und PostkolonialistInnen unter euch sind (Fokus Medien). Ich habe beide Titel ausgeliehen, ich könnte sie also auch in die FH mitbringen.

Zirnstein, Chloé (2006): Zwischen Fakt und Fiktion. Die politische Utopie im Film. München.
Zunächst geht’s um Utopien und Dystopien im Allgemeinen und dann im Speziellen angewendet auf und analysiert in u.a. 1984, Krieg der Welten, Schöne neue Welt, Blade Runner, Matrix, Clockwork Orange, Minority Report, die Insel, Gattaca, Soylent Green.

Shohat, Ella/ Stam, Robert (1994): Unthinking Eurocentrism. Multiculturalism and the Media. London/ New York.
Zugegebener Maßen schon ein paar Jahre alt, aber sehr umfangreich, Stichworte: myth of the west, race and racism, postcolonial and hybrid, slavery, empire, postmodern war, stereotype, representation, culture